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Niklaus Rutschi rutscht für Steve Guerdat nach

Niklaus Rutschi nimmt mit Windsor das Hindernis

Niklaus Rutschi nimmt mit Windsor das Hindernis

Niklaus Rutschi reist als fünfter Schweizer Springreiter an die Europameisterschaften nach Aachen (De). Der Luzerner erhält mit Windsor den Vorzug gegenüber Christina Liebherr mit Eagle Eye.

Rutschi peilt zusammen mit den bereits vor drei Wochen selektionierten Romain Duguet (Quorida de Treho), Paul Estermann (Castlefield Eclipse), Martin Fuchs (Clooney) und Janika Sprunger (Bonne Chance) die Qualifikation für Rio 2016 an. Aachen bietet für die Schweizer Mannschaft die letzte Möglichkeit, die schmachvolle Niederlage einer Nicht-Olympiaselektion abzuwenden. Welche vier Paare an der EM antreten, entscheidet sich am Dienstag in einer Woche nach dem Training. Die erste Wertungsprüfung folgt am Mittwoch.

Für Rutschi sprach letztlich die Konstanz während der ganzen Saison sowie sein Auftritt am vergangenen Freitag beim Nationenpreis in Dublin. "Dort musste er als Schlussreiter einen Nullfehlerritt bringen und hat dies geschafft", betonte der Equipenchef Andy Kistler. Obschon der Selektionskommission mit Steve Guerdat wegen einer Sperre und Pius Schwizer wegen den mässigen Leistungen des noch jungen Hengstes Giovanni van het Scheefkasteel zwei Teamstützen nicht zur Verfügung standen, hatte sie zum Schluss mit Liebherr gleichwohl die Qual der Wahl. Dies spricht für die Breite des Schweizer Kaders.

Nino bleibt gesperrt

Rutschi nimmt definitiv den Platz von Guerdat ein. Der FEI Tribunal des Weltverbandes bestätigte am Montag in letzter Instanz, dass die Sperre für Guerdats Gold-Pferd Nino des Buissonnets bis zum 19. September bestehen bleibt. Der Olympiasieger könnte zwar mit einem anderen Pferd in Aachen teilnehmen, dies macht aber mit Blick auf das enge Rennen um die Olympiaqualifikation keinen Sinn.

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