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New Orleans Saints gewinnen erstmals den Super Bowl

New Orleans Saints

New Orleans Saints

Die New Orleans Saints haben erstmals in ihrer 43-jährigen Vereinsgeschichte den Super Bowl gewonnen.

In der 44. Auflage des Finals um der amerikanischen Meisterschaft setzte sich die Mannschaft um Quarterback Drew Brees bei ihrer ersten Super-Bowl-Teilnahme mit 31:17 (6:10) gegen die Indianapolis Colts durch.

Brees, der im Final zum wertvollsten Spieler gewählt wurde, leitete zwei Touchdowns ein und stellte so sein Gegenüber Peyton Manning in den Schatten. Manning leitete mit einem Fehlpass wenige Minuten vor Schluss die Niederlage ein und verpasste somit nach 2007 seinen zweiten Super-Bowl-Triumph mit den Colts in Miami. Die beiden Pass-Artisten lieferten sich ein Duell auf höchstem Niveau: Brees gelangen 32 von 39 Pässe, während bei Manning 31 Pässe ankamen, einer führte zum Touchdown.

Vor 80 000 Zuschauern im Sun Live Stadium hatten die favorisierten Colts den besseren Start erwischt und lagen nach einem Viertel mit 10:0 in Front. Danach fanden die Saints aber ihren Rhythmus und gingen nach zwei Fieldgoals durch Garrett Hartley und einen Touchdown von Pierre Thomas kurz nach der Halbzeit erstmals in Führung.

Die Colts waren als leichte Favoriten ins Rennen gegangen. Doch die Saints hatten die Gunst der neutralen Zuschauer auf ihrer Seite, weil sie vier Jahre nach dem zerstörerischen Hurrikan "Katrina" für die Auferstehung von New Orleans stehen.

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