Zusammenprall

Nationalkeeper Martin Gerber am Hals verletzt

Martin Gerber

Martin Gerber

Martin Gerber (35) bangt um die Olympia-Teilnahme und die Fortsetzung seiner Saison.

Nationalgoalie Gerber verletzte sich im KHL-Spiel mit Atlant Mytischtschi gegen Witjas Tschechow (4:5 n.V.) bei einer Kopf-gegen-Kopf-Kollision mit Stürmer Romanow (Tschechow), der wegen Mytischtschi-Back Leonid Kanarejkin das Gleichgewicht verloren hatte. Kanarejkin wurde für die Behinderung von Romanow mit einer Zweiminutenstrafe belegt. Gerber wurde mit einer Bahre abgeführt.

Noch nicht bestätigt wurden indessen Medienberichte, wonach sich Gerber einen Halswirbel gebrochen haben soll. Die erste Diagnose im Spital von Tschechow (Kompressionsfraktur am vierten Halswirbel) hätte das Saisonende für den Emmentaler bedeutet. Martin Gerber wurde jedoch noch am Sonntag in eine Spezialklinik nach Podolsk verlegt, wo nach einer zweiten Untersuchung eine völlig andere Diagnose herauskam. Plötzlich war bloss noch von einer Prellung und nicht mehr von einem Bruch des Halswirbels die Rede. Klarheit wird wohl erst die MRI-Untersuchung von Anfang Woche ergeben.

Derzeit geht Martin Gerber aber nicht davon aus, dass die Saison für ihn vorzeitig zu Ende geht. Auch die Teilnahme an den Winterspielen in Vancouver schreibt er noch nicht ab.

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