French Open

Nadal und Djokovic in den Achtelfinals

Gabaschwili überrascht

Gabaschwili überrascht

Mit Andy Roddick ist der erste Top-Ten-Spieler am French Open in Paris gescheitert.

Die Weltnummer 8 aus den USA verlor gegen den Russen Teimuras Gabaschwili (ATP 114) 4:6, 4:6, 2:6 und verpasste damit den Einzug in die Achtelfinals, die er im Vorjahr erreicht hatte. Erstmals in seiner Karriere verlor Roddick an einem Major-Event gegen einen Qualifikanten.

Derweil feierte Gabaschwili seinen bisher grössten Erfolg. Der gebürtige Georgier ist in Roland Garros der letzte verbliebene Qualifikant im Tableau. Auch nach sechs Partien ist er noch immer ohne Satzverlust. Vor Paris hatte es Gabaschwili in diesem Jahr nie geschafft, zwei Spiele in Folge auf der Tour zu gewinnen.

Nach Roger Federer und Andy Murray am Vortag zogen auch Rafael Nadal (ATP 2) und Novak Djokovic (ATP 3) in die Achtelfinals ein. Der Spanier lieferte sich mit Lleyton Hewitt einen Abnützungskampf und setzte sich nach knapp zweieinhalb Stunden 6:3, 6:4, 6:3 durch. Der Australier scheiterte damit in Roland Garros zum dritten Mal in den letzten vier Jahren am Mallorquiner, der nun auf Thomasz Bellucci (Br) trifft.

Djokovic besiegte den Rumänen Victor Hanescu, den Gstaad-Sieger von 2008, 6:3, 3:6, 6:3, 6:2. Im letzten Jahr war der Serbe, der in Paris noch Chancen auf die Nummer 1 hat, in der 3. Runde an Philipp Kohlschreiber gescheitert. Auf der Strecke blieben die beiden Spanier David Ferrer (gegen Jürgen Melzer) und Juan Carlos Ferrero (gegen Robby Ginepri).

Im Tableau der Frauen musste das mit Spannung erwartete Duell zwischen den ehemaligen Weltranglisten-Ersten Justine Henin und Maria Scharapowa nach je einem gewonnenen Satz wegen der einbrechenden Dunkelheit auf heute Sonntag vertagt werden. Für Henin, die zuvor in Paris 40 Durchgänge in Folge gewonnen hatte, war es der erste Satzverlust seit 2005.

Ihren ersten Satzverlust am diesjährigen Turnier musste Serena Williams (WTA 1) hinnehmen. Die Amerikanerin litt beim 6:1, 1:6, 6:2-Erfolg gegen die erst 18-jährige Anastasia Pawljutschenkowa aus Russland (WTA 29) unter leichten Schwindelgefühlen. Dank ihrem Sieg wird Williams, die 2002 in Roland Garros triumphiert hatte, auch nach Paris die Nummer 1 im WTA-Ranking bleiben.

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