Stadion Tourbillon

Nach dem Cupsieg erwägt Constantin den Kauf des Tourbillon

Für einen Kaufpreis von über 10 Millionen Franken ist Clubpräsident Christian Constantin bereit, das Stadion Tourbillon des FC Sion der Stadt abzukaufen.

Für einen Kaufpreis von über 10 Millionen Franken ist Clubpräsident Christian Constantin bereit, das Stadion Tourbillon des FC Sion der Stadt abzukaufen.

Das Stadion Tourbillon des FC Sion könnte vom Clubpräsidenten bald der Stadt abgekauft werden. Zumindest lancierte Christian Constantin am Dienstagabend im Sittener Stadtparlament die Debatte darüber.

Eigentlich war Constantin vorbeigekommen, um die Trophäe des 13. Cupsiegs den Mitgliedern des Parlaments zu zeigen. Ein Parlamentarier stellte dabei eine Frage zum Mietpreis des Stadions. "Falls es sie stört, das Stadion zu pflegen, bin ich Käufer" sagte Constantin dabei. Das würde die Stadt von Investitionen befreien, fügte er an.

Bislang zahlt der FC Sion 150'000 Franken pro Jahr für die Stadionmiete. Mit diesen Konditionen ist es Ende Jahr aber vorbei. Der Stadtpräsident Marcel Maurer (FDP) erwägt eine Verdoppelung der bescheidenen Miete.

Das Stadion sei erneuert worden, begründete er die Erhöhung gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Dabei bestätigte er mehrere Medienberichte vom Mittwoch. Constantin sei bereit, das Tourbillon für "mehr als 10 Millionen Franken" zu kaufen, sagte der Medienverantwortliche des FC Sion, Nicolas Pittet und bestätigte damit die Aussagen des Präsidenten.

Keine Bauzone

Constantin habe diesen Vorschlag lanciert, falls einige Parlamentsmitglieder mit dem bereits bedeutenden Mietbetrag, welche der FC Sion an die Stadt zahle, nicht zufrieden seien, sagte Pittet.

Es handle sich um ein Gelände, welches eine Weiterentwicklung verdiene, und diese Weiterentwicklung werde unausweichlich auf den Tisch kommen, hielt Constantin fest. Er realisierte in seiner Tätigkeit als Architekt bereits viele Bauprojekte im Wallis.

Der Sittener Stadtpräsident Marcel Maurer räumt ein, dass weniger das Stadion, sondern vielmehr der Boden wertvoll sei. Allfälligen Bauprojekten schiebt er allerdings einen Riegel. Das Stadion liege nicht in einer Bauzone, sondern in einer gemeinnützigen Zone.

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