WM-Pech
Mitten im TV-Interview: Snowboarder Galmarini lässt die Gefühle raus

«Es ist hart», sagt Snowboarder Nevin Galmarini, «brutal» nennt es selbst der SRF-Reporter. Wegen wenigen Hundertsteln landet Galmarini auf Platz vier und verpasst die Medaille an der Snowbard-WM in Sierra Nevada. Das anschliessende Interview mit dem SRF muss er unterbrechen, um seiner Enttäuschung Luft zu machen.

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Olympia-Silbermedaillengewinner Nevin Galmarini beklagt an der Snowboard-WM in der Sierra Nevada grosses Hundertstel-Pech. Im Halbfinal des Parallel-Slaloms fehlen ihm nur 0,08 Sekunden für den Finaleinzug und damit eine sichere Medaille. Den Kampf um Bronze verliert er gar bloss um zwei Hundertstel.

Als er im SRF-Interview darüber spricht, überkommen Galmarini die Emotionen. Er versteckt sich hinter dem Brett, schreit seine Wut hinaus – und wendet sich dann, als wäre nichts geschehen, wieder Reporter Olivier Borer zu. Gut für Galmarini dass er bereits heute noch einmal die Chance auf eine WM-Medaille erhält: Im Parallel-Riesenslalom, der ihm ohnehin besser liegt als der Slalom. (ram)

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