Fabian Kern

Am Ende einer englischen Woche ins Wallis reisen, das kennt der FC Basel zur Genüge. Neu ist aber, dass auch der FC Sion am Mittwoch ein Spiel hatte. Deshalb mag FCB-Trainer Thorsten Fink nicht über mangelnde Frische jammern. Dennoch überlegt sich der Deutsche einige Wechsel gegenüber dem Zürich-Spiel zugunsten ausgeruhter Akteure. «Wenn sich jemand nicht topfit fühlt, dann werde ich ihn nicht aufstellen», sagt Fink.

Die Aussage belegt die komfortable personelle Situation, in der sich die Basler befinden. Trotz den Verletzungen von Carlitos und Alex Frei hat Fink noch genügend Alternativen. Die gute Leistung des 18-jährigen Jacques Zoua hat gezeigt, dass die jungen Spieler das Vertrauen des Trainers spüren. So könnte auch ein Einsatz des Mittelfeldspielers Pascal Schürpf zum Thema werden, sollte sich Scott Chipperfield, der immer noch nicht hundertprozentig fit ist, zu müde fühlen.

Costanzo fehlt wochenlang

Definitiv nichtzur Diskussion steht der Einsatz von Franco Costanzo. Der Argentinier, der erst vor vier Wochen nach einer Knieverletzung wieder ins Team zurückkehrte, hat sich am Mittwoch gegen Zürich einen Muskelfaserriss zugezogen. «Ich hoffe, dass er in vier Wochen wieder trainieren kann», meint Fink. Costanzos Stellvertreter wird wiederum Massimo Colomba sein, der im Wallis bereits zu seinem zehnten Super-League-Einsatz in dieser Saison kommt.

Um weiter Druck auf die Young Boys ausüben zu können, brauchen die Basler heute drei Punkte. Denn laut Finks «Punkteplan» wird YB in den nächsten drei Spielen keine Punkte abgeben. Die Berner spielen schliesslich auch zweimal gegen Schlusslicht Aarau und danach zu Hause gegen Bellinzona. Aber der ehemalige Bayern-Profi ist zuversichtlich, dass am Ende Rot-Blau tirumphieren wird. «Ich verrate meinen Punkteplan natürlich nicht», sagt Fink, «Aber wir sind auf Kurs.»