WM in Rom

Meichtry knapp am Final vorbei

Dominik Meichtry

Dominik Meichtry

Dominik Meichtry hat an der Schwimm-WM in Rom über 200 m Crawl den Final verpasst.

Mit 1:46,13 - sein Schweizer Rekord liegt bei 1:45,80 - verpasste der 24-jährige St. Galler als Neunter den Sprung in den Final um 31 Hundertstel. Meichtry war der einzige Schweizer in der Abend-Session.

Enttäuschend schnitten Flori Lang über 100 m Rücken und Patrizia Humplik über 100 m Brust ab. Lang verpasste die anvisierte nationale Bestleistung von Jonathan Massacand (55,21) mit 55,84 deutlich und wurde 38. Humplik musste sich gar mit Rang 48 begnügen; mit 1:10,99 schwamm sie um 1,38 Sekunden langsamer als bei ihrem Schweizer Rekord - an der Kurzbahn-EM im vergangenen Dezember in Rijeka war sie auf dieser Strecke Vierte geworden.

Auch Martina van Berkel blieb über 100 m Rücken (43.) unter ihren Erwartungen, allerdings hatte sie sich im Vorfeld der WM vor allem auf die Delfin-Strecken konzentriert. Seine zweite Bestleistung in Rom gelang David Karasek; er steigerte sich über 200 m Crawl (38.) um zwölf Hundertstel auf 1:48,97. Über 1500 m Crawl gelang Iris Matthey ebenfalls eine persönliche Bestmarke (16:51,99, zuvor 16:52,63).

Die zweite Finalsession hat am Montag fünf Weltrekorde gebracht. Nach dem Australier Brenton Rickard über 100 m Brust und der Schwedin Sarah Sjoström über 100 m Delfin schlugen auch die US-Amerikanerin Rebecca Soni über 100 m Brust in 1:04,84, die Russin Anastasia Sujewa in 58,48 über 100 m Rücken sowie deren Landsfrau Ariana Kukors in 2:06,15 über 200 m Lagen in Weltrekordzeit an.

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