Mehrere Spieler verdächtigt – unter anderem vom FC Thun

Der Fussball-Wettskandal zieht in der Schweiz grosse Kreise. Gemäss Recherchen des «Sonntags» ermittelt die Bundesanwaltschaft gleich in zwei Wettbetrugs-Verfahren: in jenem der Staatsanwaltschaft Bochum – und in einem eigenen «gerichtspolizeilichen Ermittlungsverfahren».

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Gegen wen sich dieses richtet, ist unklar. Sion-Präsident Christian Constantin spricht von möglichen Untersuchungen gegen Tessiner Challenge-League-Klubs. Was das Verfahren der Staatsanwaltschaft Bochum betrifft, soll gemäss Recherchen unter anderen der Thun-Spieler Omar Faye (22) verwickelt sein.

Der «süddeutschen.de» liegt eine Liste mit verdächtigen Spielen vor. So sollen Spieler des FC Thun beim Match gegen Yverdon (26. April 2009) 15 000 Euro dafür erhalten haben, dass sie mit vier Toren Unterschied verlieren. Das Spiel endete 5:1. Und beim Spiel FC Gossau gegen FC Locarno (24. Mai 2009) sollen mehrere Kicker 20 000 Euro dafür bekommen haben, dass die Heimmannschaft mit mindestens zwei Toren Unterschied verliert. Ergebnis: 0:4.

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