Springkonkurrenz Wohlen
Mehr als 600-mal ertönte das Startzeichen

Die 14 Wohler Hindernisprüfungen an der 43. Wohler Springkonkurrenz des Kavallerievereins Bünztal boten beachtlichen, teilweise attraktiven Pferdesport auf nahezu idealem Terrain. Als Höhepunkt wurde ein Knockout-Springen ausgetragen.

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Springkonkurrenz Wohlen

Springkonkurrenz Wohlen

Aargauer Zeitung

Lukas Schumacher

Die 14 Wohler Hindernisprüfungen boten beachtlichen, teilweise attraktiven Pferdesport auf nahezu idealem Terrain. «Besser könnte der Boden kaum sein», zollten Reitende den Organisatoren ein Lob, das auch dem Wettergott gegolten haben dürfte. Gut 300 Reiterinnen und Reiter waren am Start und nahmen im Schnitt an zwei Prüfungen teil, sodass das zu Beginn jedes Ritts erklingende Glockenzeichen mehr als 600-mal ertönte.

Erfolgreichster Teilnehmer war der Niederwiler Petr Reznar. Auf dem Pferd KK Karavelle, das Martin Kroll aus Widen gehört, entschied Reznar die beiden schwierigsten Prüfungen der Kategorie RIII zu seinen Gunsten. In der ersten RIII-Prüfung hatten der Joner Remo Konrad und sein Pferd Miss A Me den Vollerferolg nur knapp verpasst. Das Paar absoliverte das Stechen zweieinhalb Sekunden schneller als Reznar/KK Karavelle, leistete sich aber einen Hindernisfehler und musste letztlich mit Rang 3 vorliebnehmen.

Auf dem Parcours vor dem voll besetzten Festzelt ging am Samstagabend unter reizvollem Gasballonlicht der Höhepunkt aus Publikumssicht vonstatten, das Knockout-Springen. Sechs Reiterinnen und zehn Reiter traten in Duellen gegeneinander an, ähnlich wie im Ski-Parallelslalom. Der Gewinner kam weiter, der Verlierer schied aus, wobei ein Springfehler mit zwei Zusatzsekunden bestraft wurde. Als Sieger des Spektakels ging Josef Oehen aus Aesch LU hervor.

Organisatorisch liess die 43. Auflage der Wohler Springkonkurrenz unter der Leitung von OK-Chef Ueli Brunner (Villmergen) und OK-Vizechef Mario Piffaretti (Sarmenstorf) wenig Wünsche offen, vieles klappte wie am Schnürchen. Die Angehörigen des Kavallerievereins Bünztal machten einen tollen Job. Als kleine Belohnung für den Grosseinsatz erhielten sie einheitliche neue T-Shirts.

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