Der Zürcher vermochte im Scratch um die Podestränge nicht mitzukämpfen und belegte schliesslich den 20. Schlussrang. Marvulli war nach dem Rennen trotzdem nicht völlig unzufrieden. Seine Form sei trotz der schlechten Klassierung gut, dies habe ihm das Rennen gezeigt. Am Samstag bestreitet Marvulli zusammen mit Alexander Aeschbach das Madison. Nationaltrainer Daniel Gisiger erwartet dann von den beiden mindestens Rang 5.

Der WM-Titel im Scratch ging mit Alex Rasmussen an einen Einheimischen. Der Däne, bereits 2005 in Los Angeles Weltmeister in dieser Disziplin und auf der Strasse Teamkollege von Fabian Cancellara beim Team Saxo Bank, sicherte sich den Sieg auf seiner Heimbahn in überlegener und überzeugender Manier. Silber gewann Juan Esteban Arango (Kol) vor dem Japaner Kazuhiro Mori.

Der zweite Schweizer, der am Donnerstag in Kopenhagen im Einsatz stand, musste viel Lehrgeld bezahlen: Silvan Dillier, die grosse Zukunftshoffnung für den Schweizer Bahnrennsport, beendete das 4000-m-Verfolungsrennen im 26. und letzten Rang.