Mit dem Total von 3 unter Par nach drei Umgängen liegt der 35-jährige Engadiner nur im 59. Rang unter den 82 Finalrundenteilnehmern, mit einem Exploit in der Schlussrunde vom Sonntag könnte er sich aber noch recht weit nach vorn verbessern.

Im Unterschied zu den ersten beiden Tagen missrieten Rominger mit dem neuen, bereits erfolgreich angewendeten Putter zwei oder drei Schläge auf den Greens. Dennoch brachte er den dritten Umgang mit relativ wenig Fehlern durch.

Von den sechs gestarteten Schweizern, unter ihnen zwei Amateuren, hatte sich an dem mit 2,3 Millionen Euro dotierten Traditionsturnier auf dem Walliser Hochplateau nur Rominger für die beiden Finalrunden vom Wochenende qualifizieren können.

Der Kampf um den Sieg ist offen. Der Engländer Graeme Storm übernahm am Samstag mit seiner zweiten 64er-Runde des Turniers die alleinige Führung, er hat jedoch nur einen Schlag Reserve auf seinen Landsmann Tommy Fleetwood. Sehr gute Aussichten hat unter anderen auch noch der walisische Ryder-Cup-Neuling Jamie Donaldson mit vier Schlägen Rückstand.

Der Schotte Richie Ramsay, der Sieger von 2012, hatte nach der ersten und nach der zweiten Runde geführt. Im dritten Umgang musste er sich mit 70 Schlägen (Par) begnügen, womit er auf die Höhe von Donaldson zurückfiel.

Den Schlag des Turniers zeigte Graeme Storm am 11. Loch. An diesem Par 3 glückte dem Engländer aus 198 Metern ein Hole-in-one. Er lochte den Ball also mit einem Schlag ein. Als Sonderprämie liess er sich die Schlüssel für ein nagelneues Auto von Turniersponsor BMW aushändigen.