Formel 1

Mark Webber verlängert, Alguersuari vor GP-Debüt

Jaime Alguersuari

Jaime Alguersuari

Formel-1-Neuling Jaime Alguersuari will bei seinem Grand-Prix-Debüt am Wochenende in Budapest vor allem lernen.

"Ich weiss, dass ich noch viele Kilometer im Boliden brauche. Aber es ist für mich eine neue Herausforderung, und ich bin hier, um zu lernen. Immerhin kenne ich die Strecke schon", sagte der neue Toro-Rosso-Pilot, der Sébastien Bourdais, den bisherigen Teamgefährten von Sébastien Buemi ersetzt.

Der Spanier, der bislang in der Renault World Series unterwegs war, wird auf dem Hungaroring mit 19 Jahren und 125 Tagen zum jüngsten GP-Starter aller Zeiten. Er konnte aber bislang, wegen des Testverbots während der Saison, so gut wie keine Erfahrung mit dem rund 750 PS starken Wagen sammeln.

Entsprechend kritisch sieht Mark Webber, aus dem Schwesterteam Red Bull, den neuen Gefährten von Buemi. "Die Formel 1 ist keine Fahrschule. Wer kommt, sollte fertig sein", sagte der 32-jährige Australiener, der vor knapp zwei Wochen auf dem Nürburgring erstmals siegte (im 130. Anlauf) - und dessen Vertrag als Red-Bull-Kollege von Sebastian Vettel bis Ende 2010 verlängert wurde.

Mehr Wohlwollen mit seinem Landsmann zeigte der zweimalige Weltmeister, Fernando Alonso. "Er hat mir gesagt, ich soll Spass haben und den Moment geniessen", sagte Alguersuari, der aus Barcelona stammt.

Vor zwei Jahren hatte in Ungarn bei Toro Rosso Sebastian Vettel als Stammfahrer debütiert. Der in Walchwil am Zugersee lebende Deutsche hatte zuvor aber schon Test- und Trainingserfahrungen bei BMW-Sauber gesammelt - und war zuvor als Ersatzpilot für den verletzten Robert Kubica in Indianapolis auch schon ein Rennen gefahren (8. Platz und erster WM-Punkt).

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