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Mark Streit ist süchtig nach der NHL

Die NHL macht süchtig: Mark Streit (Archiv)

Die NHL macht süchtig: Mark Streit (Archiv)

Für viele Eishockeyspieler bleibt die nordamerikanische Profiliga NHL ein lebenslanger Traum. Für Mark Streit (32) hingegen ist sie seit Jahren Normalität - mit Suchtpotential: «Es macht süchtig, in der NHL zu spielen, in dieser Welt, auf diesem Niveau.»

Deshalb wolle er auch noch einige Jahre dort spielen, sagt der Berner im Interview mit dem "Tages-Anzeiger" und dem "Bund". Bei seinem Verein, den New York Islanders, stehe er noch drei Jahre unter Vertrag. "Dann möchte ich noch zwei, drei Jahre anhängen."

Der NHL-Alltag sei eine grosse Anstrengung, aber auch das, was er sich immer erträumt habe. "Wenn man in der Formel 1 ist, will man auch nicht Rallye fahren", findet Streit. Er werde oft gefragt, ob er später mal noch beim SCB spiele. "Das tönt schön, hat für mich aber keine Priorität."

Inzwischen sei es für ihn normal, in der NHL auf dem Eis zu stehen. "Ich bin mir nichts anderes gewöhnt. Aber ich freue mich immer noch unheimlich, auf diesem Niveau zu spielen, gegen die Besten der Welt. Gegen Crosby, Owetschkin." Es gebe zudem fast nicht Schöneres als das Derby gegen die Stadtrivalen aus dem Big Apple, die Rangers.

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