Wer Marc Berthod begegnet, merkt auf den ersten Blick, dass er es mit jemandem zu tun hat, der sich nur schwer in ein Schema einordnen lässt. Sein Vater Martin berichtet der Zeitung "Sonntag", dass dies schon früh erkennbar gewesen sei. "Schon als Kind wollte er immer anders sein als die anderen. Er war eigenwillig und ist es bis zum heutigen Tag geblieben."

Mittlerweile habe er aber akzeptiert, dass sich sein Sohn ausserhalb der Norm bewegt. "Es ist einige Zeit her, dass ich ihn letztmals zum Rasieren aufgefordert habe", so Vater Berthod.

Wegen seiner Rückenbeschwerden reist der junge Bündner mit dem Wohnmobil im Skizirkus umher. Stolz berichtet er von seinem Mobil und wie er sich vor dem Kauf beim anderen "Ski-Zigeuner" Bode Miller erkundigt hat. "Er hat mir gesagt, ihm sei ständig das Wasser eingefroren. Mein Gefährt ist wintertauglich, die Fenster haben Doppelverglasung."

Entscheidend ist aber die Matratze, die für den sensiblen Rücken von Berthod ideal ist. "Jeder liegt, wie er sich bettet. Ich liege jetzt immer richtig."