WM-Qualifikation

Maradonas «wichtigste Spiele als Trainer»

Diego Armando Maradona

Diego Armando Maradona

In Argentinien, dem Land des zweifachen Weltmeisters, herrscht vor den abschliessenden WM-Qualifikationsspielen gegen Peru und in Uruguay das grosse Zittern.

"Es sind die zwei wichtigsten Spiele meiner Trainerkarriere", strich Argentiniens Nationalcoach Diego Armando Maradona die Bedeutung der WM-Teilnahme für das fussballbegeisterte Land heraus. Während sich Chile mit einem Sieg am Samstag die Qualifikation für Südafrika sichern könnte, ist die "Albiceleste" aber selbst mit drei Punkten gegen Peru noch nicht am Ziel. Bei einer Niederlage am vorletzten Spieltag droht sogar das Aus. Dennoch fühle er sich gut und sei zuversichtlich, betonte der viel kritisierte Maradona.

Rücktritts-Gerüchte wies das Idol entschieden zurück: "Ich gebe nicht auf und ich laufe auch nicht weg - das sollte allen klar sein." Noch vor wenigen Tagen hatte Maradona gedroht, nach der Qualifikation nur unter seinen Bedingungen weiterzumachen. Diese Aussage dürfe nicht überinterpretiert werden, ruderte er jetzt zurück. Alles hänge von einem Gespräch mit Julio Grondona, dem Präsidenten des argentinischen Verbandes ab.

Gegen Peru setzt Maradona auf ein Offensiv-Dreieck, bestehend aus Lionel Messi, Pablo Aimar und Gonzalo Higuaín. Mit 22 Punkten belegt Argentinien den fünften Tabellenplatz, der nur zur Teilnahme an der Relegation berechtigt - und das auch noch bedrängt von Uruguay (21), Venezuela (21) und Kolumbien (20). "Ich will noch nicht einmal daran denken, dass wir uns nicht qualifizieren könnten - das wäre eine Katastrophe", sagte Mittelfeldspieler Fernando Gago. Zum letzten Mal passierte das 1970 - und auch damals hiess der Gegner im entscheidenden Qualifikationsspiel Peru.

Beste Chancen auf die Qualifikation hat Chile. Dem Team von Marcelo Bielsa, der in der vergangenen Woche per Umfrage zum besten Nationaltrainer gekürt worden ist, reicht ein Sieg aus den letzten beiden Spielen, um sich das Ticket für Südafrika zu sichern.

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