Der Match ist nicht dermassen brisant, wie es Xamax - Zürich am 11. Mai war. Es war damals eine Art Stichkampf gegen den Platz in der Barrage. Zürich siegte dank zwei späten Toren des jetzt verletzten Jungcaptains Kevin Rüegg 2:1 und konnte auf diese Weise das Übel abwenden. Eine Zeitlang stand gar der Doppelabstieg der Zürcher Klubs im Raum.

Der Start in die neue Saison ist dem FCZ nicht geglückt - jedenfalls nicht resultatmässig. Nur der Punkt vom 0:0 in Luzern ist auf der Habenseite. Keine Mannschaft will am Tabellenende liegen und sich distanzieren lassen, auch nicht so früh in der Meisterschaft. Insofern ist das Spiel gegen die Neuenburger für Zürich gleichwohl von einer gewissen Brisanz.

Die weiteren Duelle am Sonntag lauten Thun gegen Luzern und Lugano gegen Sion. Die Thuner sind wie Zürich und Neuchâtel Xamax noch sieglos. Die Berner Oberländer zeigten jedoch beim 2:3 gegen Basel die deutlich bessere Leistung als die Luzerner beim 0:1 gegen Servette in Genf, wo sich die Innerschweizer vom Aufsteiger klar beherrschen liessen. Und die Mannschaft von Trainer Thomas Häberli hat in den letzten zwei Spielen nicht getroffen.

Die recht hoch gehandelten Luganesi erlitten beim 0:2 in Bern gegen YB, dem sie deutlich unterlegen waren, nach dem positiven Saisonbeginn einen Dämpfer. Gegen Sion haben sie keines der letzten drei Duelle in der Super League verloren, die letzten drei endeten jedoch unentschieden.