Zwei Gründe führt Mändli, der die Weltcupliga Ost in den USA für sich entschieden hat, explizit an. "Da ich seit Monaten in den USA als Trainer und Reiter weile, wären die langen Flüge ein zu grosser logistischer Aufwand. Zum anderen gilt mein Ziel in diesem Jahr klar den Weltreiterspielen von Mitte September in Tryon. Darauf will ich mich seriös vorbereiten und hoffe auf eine Selektion für die Schweizer Equipe." Er wolle deshalb seine zehnjährige Holländer-Stute Dsarie schonen.

"Ich hätte gerne am Final teilgenommen, da ich in der Halle immer gute Resultate erzielen konnte", äusserte Mändli auch etwas Bedauern. "Auch an Paris-Bercy habe ich sehr gute Erinnerungen, da ich dort schon einmal den Grossen Preis gewinnen konnte."

Der zweifache Weltcupsieger Steve Guerdat wird in Paris seine Schweden-Stute Bianca satteln, die er am Wochenende am Zweisterne-Turnier in Cagnes-sur-Mer einem Test unterzog. Der Olympiasieger von 2012 drehte, ohne zu forcieren, zwei fehlerfreie Runden.