Luck gibt Doping «ohne Wissen» zu

Frank Luck hat unwissentlich gedopt

Frank Luck hat unwissentlich gedopt

Der elffache Weltmeister Frank Luck (De) hat zugegeben, in der DDR gedopt worden zu sein. Dies sei allerdings ohne sein Wissen geschehen.

Dies sagte der 41-Jährige in der Sendung "sport inside" am Montagabend im Westdeutschen Rundfunk. "Man hat mir bei einer Aussage beim Landeskriminalamt Thüringen 1994 Substanzen vorgelegt und gefragt, ob ich mit denen in Berührung gekommen sei. Da habe ich es dann gemerkt", erklärte Luck dem Sport-Informations-Dienst. Bei den Substanzen handelte es sich um blaue und gelbe Oral-Turinabol-Pillen.

Luck beendete seine Karriere 2004. Erst bei den vergangenen WM in Pyeongchang (SKor) war der Thüringer vom Norweger Ole Einar Björndalen als erfolgreichster Biathlet aller Zeiten abgelöst worden. Bei den Olympischen Spielen in Lillehammer 1994 und Nagano 1998 gewann Luck jeweils Gold mit der deutschen Staffel.

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