Lehrstunden für die Alinghi-Crew

Team New Zealand setzte sich im Final gegen Alinghi durch

Team New Zealand setzte sich im Final gegen Alinghi durch

Alinghi ist im Final der Louis Vuitton Pacific Series vor Auckland (Neus) Team New Zealand deutlich unterlegen.

Die Gastgeber wandelten den Rückstand nach dem ersten Tag der Finalserie in einen 3:1-Sieg um. Dean Barker entschied den Vergleich der beiden Steuerleute gegen Ed Baird deutlich für sich. Das Team New Zealand erwischte jeweils den besseren Start, war taktisch überlegen und hatte Vorteile beim Handling der Jacht. Letzteres erstaunte nicht, weil in der Finalserie die neuseeländischen Boote NZL 84 und NZL 92 verwendet wurden. Alinghi büsste 29, 33 und 20 Sekunden auf die Neuseeländer ein, die das Team von Ernesto Bertarelli im America's-Cup-Final zweimal klar besiegt hatte (2003 in Auckland 5:0, 2007 in Valencia 5:2).

Alinghi gratulierte dem Team New Zealand am Ende fair. Zuvor hatte sich der America's-Cup-Sieger nicht sehr sportlich verhalten. In der Vorrunde verzichtete Alinghi aus fadenscheinigen Gründen auf das Duell gegen Team New Zealand und zog damit den verständlichen Unmut der Gastgeber auf sich. Vor dem Final protestierte Alinghi gegen das Regatta-Format, liess es dann aber bleiben, weil dem Genfer Syndikat die vermeintlich schnellere Jacht NZL 92 zugelost wurde. Sein schlechtes Image konnte Alinghi in Neuseeland sicher nicht aufpolieren.

Auckland (Neus). Louis Vuitton Pacific Series. Final (best of 5). 2. Runde: Team New Zealand (Neus) s. Alinghi (Sz) mit 0:29 Minuten Vorsprung. - 3. Runde: Team New Zealand s. Alinghi 0:33. - 4. Runde: Team New Zealand s. Alinghi 0:20. - Team New Zealand gewinnt den Final mit 3:1 Siegen.

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