Europa League

Lausannes letzte Station vor der Europa League

Lausanne-Sport-Trainer Martin Rueda will die Sensation schaffen

Lausanne-Sport-Trainer Martin Rueda will die Sensation schaffen

Noch zwei Spiele trennen den Challenge-League-Klub Lausanne-Sport von der Gruppenphase der Europa League.

Nach Borac Banja Luka (Bos) und Randers (Dä) heisst die letzte Hürde der Waadtländer Lokomotive Moskau. Der Eisenbahner-Klub ist am Donnerstag Abend im Hinspiel der letzten Qualifikationsphase in der Pontaise zu Gast.

Dass es Lausanne-Sport als Schweizer Cupfinalist in der Europa League so weit bringen würde, hätten wohl die wenigsten gedacht. Im Gegensatz zu den anderen im Europacup involvierten Schweizer Klubs hat das Team von Martin Rueda bisher die Doppelbelastung Europacup/Schweizer Meisterschaft gut gemeistert. Vier Spiele, vier Siege und nur ein Gegentreffer sind die Ausbeute der Lausanner zu Saisonbeginn. Doch die hohe Anzahl Partien fordert ihren Tribut.

Verteidiger Nelson Borges und Mittelfeldspieler Martin Steuble sind verletzt, der Brasilianer Rodrigo Tosi ist angeschlagen und wird wohl kaum spielen können. Zudem ist Verteidiger Guillaume Katz nach seiner gelb-roten Karte gegen Randers gesperrt.

"Loko" ist nach der Niederlage im Derby vom Wochenende auf Platz 7 der russischen Premjer-Liga zurückgefallen. Auch wenn der zweifache Meister und dreifache Cupsieger in Moskau hinter Spartak und dem ZSKA inzwischen nur die dritte Kraft ist, wäre aus Sicht der Russen alles andere als ein Sieg gegen Lausanne-Sport eine Enttäuschung. Der Eisenbahner-Verein verfügt über ein Budget von rund 60 Millionen Dollar und damit über rund zwanzig Mal mehr Geld als Lausanne-Sport. Zudem verpasste "Loko" als Tabellen-Vierter der letzten Saison die Champions-League-Qualifikation nur wegen der schlechteren Tordifferenz gegenüber dem punktgleichen Zenit St. Petersburg.

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