Ski alpin

Kurzes Gastspiel von Vaucher als Swiss-Ski-Direktor

Keine Einigkeit mehr zwischen Lehmann und Vaucher

Keine Einigkeit mehr zwischen Lehmann und Vaucher

Nach nur acht Monaten als Direktor von Swiss-Ski wurde Denis Vaucher (44) bereits wieder entlassen.

Sportlich befindet sich Swiss-Ski im Höhenflug. Die sechs Goldmedaillen von den Olympischen Spielen in Vancouver sind der eindrücklichste Beleg. Doch in der obersten operativen Führungsetage ist der Wurm drin. Wegen "Unstimmigkeiten in verschiedenen Bereichen, die das Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört haben und eine weitere Zusammenarbeit verunmöglichen" (Communiqué), muss Verbandsdirektor Denis Vaucher per sofort den Hut nehmen. Die Trennung erfolgt nach einem einstimmigen Entscheid des Präsidiums.

Der Berner Jurist war per 1. Januar 2010 als Nachfolger des Appenzeller Bankers Hansruedi Laich engagiert worden, der den Skiverband knapp vier Jahre geführt hatte. In seinem vorherigen Job als Direktor der Eishockey-Nationalliga erarbeitete sich Vaucher einen beachtlichen Leistungsausweis.

Interimistischer Nachfolger von Vaucher wird Andreas Wenger. Der Chef Dienste hatte die Geschicke im Haus des Skisports schon in der Übergangsphase von Laich zu Vaucher geleitet. Die Suche nach einem neuen Mann ist bereits lanciert.

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