Servette ging nach nur 174 Sekunden durch Cadieux in Führung. Kloten dominierte in der Folge, glich in Überzahl viereinhalb Minuten später aus (durch Sven Lindemann) und suchte beharrlich den Weg zum Sieg.

Michael Liniger erzielte in der 49. Minute das wegweisende Führungstor. Liniger vermochte den Puck im zweiten Anlauf über die Linie zu drücken, weil die Genfer Verteidigung zuwenig energisch störte. Die besten Ausgleichschancen besass Servette im Finish. Erst scheiterte Serge Aubin an Rüeger (57.), danach folgte noch ein zweiminütiges Powerplay zuerst mit fünf gegen vier, später mit sechs gegen vier (ohne Goalie) Feldspieler. Rüeger parierte aber die letzten Slapshots von John Gobbi (2) und Goran Bezina. Rüeger parierte 33, Benjamin Conz 38 Schüsse.

Kloten - Genève-Servette 2:1 (1:1, 0:0, 1:0).

Kolpingarena. -- 5092 Zuschauer. -- SR Stalder, Kehrli/Stäheli. -- Tore: 3. Cadieux (Déruns, Trachsler) 0:1. 8. Sven Lindemann (Santala, Rintanen/Ausschluss Goran Bezina) 1:1. 49. Liniger (Jenni) 2:1. -- Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Kloten, 7mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. -- PostFinance-Topskorer: Rintanen; Kolnik.

Kloten: Rüeger; Welti, Hamr; Schulthess, Winkler; Du Bois, von Gunten; Julien Bonnet, Sidler; Rintanen, Santala, Sven Lindemann; Walser, Curtis Brown, Jacquemet; Wick, Liniger, Jenni; Bodenmann, Kellenberger, Della Rossa.

Genève-Servette: Benjamin Conz; Goran Bezina, Mercier; Gobbi, Olivier Keller; Breitbach, Vukovic; Schilt; Kolnik, Ritchie, Rubin; Salmelainen, Aubin, Fedulow; Déruns, Trachsler, Cadieux; Savary, Augsburger, Florian Conz; Suri.

Bemerkungen: Kloten ohne Fadri Lemm, Rothen und Stancescu, Genève-Servette ohne Höhener, Rivera (alle verletzt) und Vigier (überzähliger Ausländer). -- Pfostenschuss Rintanen (34.). -- Timeout Genève-Servette (58:34).