Während Kloten beim 7:2 gegen Langnau die Frühform eindrücklich bestätigte, mussten Davos und Zug erstmals Punkte abgeben.

Den Bündnern fehlte nur wenig zum vierten Sieg im vierten Match. Bis zur 58. Minute führten sie gegen Bern 1:0, ehe der Meister die Partie durch Verteidiger-Tore von Travis Roche und Joel Kwiatkowski (nach 89 Sekunden der Verlängerung) noch drehte.

Die Zuger waren nach drei bisher überzeugenden Auftritten in Lugano chancenlos und unterlagen 0:5. Die Tessiner scheinen damit den Service nach dem Lustprinzip schon wieder aufgenommen zu haben, am Vortag hatten sie ja in Biel eine 0:5-Ohrfeige kassiert.

Die ZSC Lions setzten sich im Duell der beiden am schlechtesten gestarteten Teams gegen Ambri 4:1 durch und gaben den letzten rang an die Leventiner ab. Blaine Down erzielte zwei Treffer beim ersten Sieg von Colin Muller als Cheftrainer .

Im ersten Romandie-Derby der Spielzeit siegte Fribourg-Gottéron beim immer noch offensivschwachen Genf-Servette 5:2. Matchwinner war die Berner Leihgabe Simon Gamache, der an den letzten drei Treffern massgeblich beteiligt war (2 Tore, 1 Assist).

Rapperswil-Jona schaffte durch ein 3:0 gegen Biel den Sprung über den Trennstrich. Matthias Schoder, der den angeschlagenen Daniel Manzato im Tor der Lakers ersetzte, liess sich den ersten Shutout der Saison notieren.

Resultate: Davos - Bern 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:1) n.V. ZSC Lions - Ambri-Piotta 4:1 (0:0, 3:1, 1:0). Lugano - Zug 5:0 (2:0, 2:0, 1:0). Kloten Flyers - SCL Tigers 7:2 (0:0, 3:0, 4:2). Rapperswil-Jona - Biel 3:0 (0:0, 3:0, 0:0). Genf-Servette - Fribourg 2:5 (0:1, 2:2, 0:2).

Rangliste (4 Spiele): 1. Kloten Flyers 12. 2. Davos 10. 3. Zug 9. 4. Fribourg 8. 5. Biel 6. 6. Lugano 6. 7. Bern 5. 8. Rapperswil-Jona Lakers 5. 9. SCL Tigers 4. 10. ZSC Lions 3. 11. Genève-Servette 3. 12. Ambri-Piotta 1.