Keine Schweizer Skicross-Medaille

Spektakuläre Skicross-Rennen in Japan

Spektakuläre Skicross-Rennen in Japan

Die Schweizer Skicrossfahrer sind an der WM in Inawashiro (Jap) ohne Medaillen geblieben. Einzig Emilie Serain (6.) und Sanna Lüdi (9.) schafften es in die Top 10.

Nach starker Qualifikation (2. Serain, 3. Lüdi) hatten sich die beiden Schweizerinnen allerdings mehr erhofft. Bei den Männern erreichten Andreas Steffen (13.) und Mike Schmid (15.) die besten Platzierungen. Steffen verpasste in seinem Viertelfinal ein besseres Resultat beim Start, als er sich verspekulierte und sich zu früh aus den Boxen stemmen wollte. Schmid, der in diesem Winter im Weltcup zweimal aufs Podest gefahren war, schied an zweiter Stelle liegend aus. Der Berner Oberländer wurde vom ehemaligen Weltcup-Skirennfahrer Daron Rahlves (USA) in einem harten, aber fairen Manöver derart abgedrängt, dass beide an einem Tor vorbei fuhren.

Gold bei den Männern ging an den Österreicher Andreas Matt, den jüngeren Bruder des zweifachen Slalom-Weltmeisters Mario Matt. Bei den Frauen siegte die Kanadierin Ashleigh McIvor.

Skicross steht 2010 in Vancouver erstmals an Olympischen Spielen im Programm.

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