Streits New York Islanders verloren das Stadtderby gegen die Rangers 0:5, Hillers Anaheim Ducks unterlagen bei den Vancouver Canucks mit 1:4. Vieles deutet darauf hin, dass für dieses Schweizer Duo die Saison frühzeitig zu Ende geht.

Die Islanders bezogen die dritte Niederlage in Serie. Sie hatten gegen die Rangers nie eine reelle Chance auf einen Punktgewinn. Nach achteinhalb Minuten lagen sie im Madison Square Garden bereits 0:3 zurück. Im Mitteldrittel, in dem keine Tore fielen, war die Schlussbilanz für die Islanders mit 3:17 vernichtend. Mark Streit stand beim ersten und beim in Unterzahl einkassierten letzten Gegentreffer auf dem Eis. Der Berner Verteidiger kam auf eine Einsatzzeit von rund 23 Minuten.

Ähnlich trist verlief der Abend für Jonas Hiller. Den Appenzeller Goalie traf zwar nicht die Hauptschuld an der Pleite in Vancouver, ihm gelangen 26 Paraden, bei zwei Gegentoren machte er aber keine gute Figur. Beim 0:2 durch Daniel Sedin in der 17. Minute liess er sich durch eine Backhand-"Bogenlampe" erwischen. Zu seiner Entlastung kann gesagt werden, dass ihm die Sicht verdeckt war. Und beim 0:3 wollte er für seinen Verteidiger Brett Festerling den Puck hinter dem eigenen Gehäuse stoppen, die schwedischen Sedin-Zwillinge gingen jedoch dazwischen und bedienten ihren Teamkollegen Alexandre Burrows mustergültig, so dass dieser nur noch einzuschieben brauchte. Daniel und Henrik Sedin beendeten die Partie in der Olympia-Stadt mit jeweils drei Skorerpunkten. Saku Koivus 1:3 in der 49. Minute kam zu spät.