Triathlon

Kein Schweizer Spitzenrang am Ironman

Männer-Sieger Craig Alexander

Männer-Sieger Craig Alexander

Chrissie Wellington gewann die Ironman-WM in Hawaii auf Big Island in Rekordzeit. Für sie war es der dritte Titel in Folge. Die besten Schweizer blieben ausserhalb der Top Ten.

Wellington, die 32-jährige Britin, benötigte für die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen bei brütender Hitze bloss 8:54:02 Stunden und war damit fast zwei Minuten schneller als die achtfache Hawaii-Siegerin Paula Newby-Fraser (USA/Sim), die vor 17 Jahren die bisherige Hawaii-Bestmarke in 8:55:25 Stunden aufgestellt hatte.

Nur gerade 22 Männer im Feld der rund 1800 Athleten waren schneller als Wellington, die im Juli in Roth bereits die Ironman-Weltbestzeit der Frauen in 8:31 Stunden erzielt hattte. Bei den Männern siegte in Hawaii wie im Vorjahr der Australier Craig Alexander in 8:20:21 Stunden vor Chris Lieto (USA/8:22:56) und dem deutschen Hawaii-Debütanten Andreas Raelert (8:24:32). Wellington gewann mit fast 20 Minuten Vorsprung auf die Australierin Mirinda Carfrae. Dritte wurde Virginia Berasategui aus Spanien.

Schweizer Top-Ten-Klassierungen blieben aus. Mathias Hecht sorgte mit Platz 13 noch für das beste Resultat. Der Vorjahresvierte Ronnie Schildknecht musste sich mit Rang 18 begnügen. Natascha Badmann gab das Frauenrennen noch vor der Hälfte der Laufstrecke auf. So war die Ironman-Switzerland-Zweite Monika Lehmann bei ihrem Hawaii-Debüt im 29. Rang noch die beste Schweizerin.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1