Für das beste Resultat sorgte überraschenderweise Daniel Schmid als Fünfter. Der Aargauer, nominell die eigenössische Nummer 3, darf nun mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen von Vancouver liebäugeln.

Die höher eingestuften Steuerleute Ivo Rüegg (8.) und Beat Hefti (7.) blieben klar unter den Erwartungen. Rüegg hatte sich - notabene als Weltcup-Leader - mit dem klar schwächsten Resultat des laufenden Zweier-Weltcups zu begnügen. Er fuhr mit Roman Handschin, weil sein Top-Anschieber Cédric Grand nach wie vor unter Adduktorenproblemen leidet.

Beat Hefti, dem Sieger von Park City, Cesana und Winterberg erging es in der Endabrechnung nur leicht besser. Zwar hatte er wie so oft mit Thomas Lamparter Überlegenheit am Start demonstriert, doch der Appenzeller bekundete sowohl beim Einsteigen als auch in einigen Kurven Probleme.

Sieger gab es deren zwei in St. Moritz. Der Kanadier Lyndon Rush und Andre Lange, der dreifache Olympiasieger aus Deutschland, hatten in der Endabrechnung die gleiche Zeit. Auf dem 3. Rang landete sensationell der Holländer Edwin van Calker, der bei Halbzeit sogar geführt hatte.

Wie Daniel Schmid ist wohl auch Sabina Hafner im letzten Moment auf den Olympia-Zug aufgesprungen. Die Baselbieterin erzielte in St. Moritz mit Rang 6 ihr wertvollstes Saison-Resultat, nachdem sie davor einmal Siebte und zweimal Achte gewesen war. Dies sollte für Vancouver reichen.