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Kadetten Schaffhausen stolpern

Nach dem Coronavirus-Unterbruch ist im Handball wieder Betrieb

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Kriens-Luzern übernimmt in der Handball-NLA wieder die Leaderposition. Die Zentralschweizer profitieren von der Niederlage von Topfavorit Kadetten Schaffhausen.

Kriens-Luzern setzte sich gegen den Vorletzten Endingen zu Hause 31:27 durch und feierte im siebenten Spiel den fünften Sieg - bei einem Unentschieden. Die Mannschaft des früheren Schweizer Nationaltrainers Goran Perkovac ging bis zur 15. Minute 10:3 in Führung. Zwar kam Endingen auf 13:15 (30.) heran, dennoch gerieten die Gastgeber nie in Gefahr, diese Partie zu verlieren.

Derweil kassierten die als Leader in die 7. Runde gegangenen Kadetten die zweite Niederlage in den letzten drei Spielen. Die Schaffhauser verloren auswärts gegen Suhr Aarau 25:27. Die Aargauer lagen mit Ausnahme des 0:0 stets vorne, zur Pause führten sie 16:9. Mit zwei Toren in der letzten Minute kamen die Gäste auf 25:26 heran, ehe der Portugiese Diogo Oliveira kurz vor der Schlusssirene mit seinem achten Treffer alles klar machte. Auch Suhr Aarau überholte die Kadetten in der Rangliste.

Das Duell zwischen St. Otmar St. Gallen und Pfadi Winterthur endete 28:28. Viereinhalb Minuten vor dem Ende führten die Ostschweizer noch 27:23. Den Winterthurer Ausgleich zum 28:28 schoss Adir Cohen zwei Sekunden vor dem Schlusspfiff. Der RTV Basel realisierte mit dem überraschenden 27:22 bei Wacker Thun den ersten Vollerfolg in dieser Saison. Matchwinner der Gäste war Torhüter André Willimann, der es mit 16 Paraden auf eine Abwehrquote von 43 Prozent brachte. Der BSV Bern fertigte den Tabellenletzten GC Amicitia Zürich 32:21 ab.

Resultate vom Mittwoch: Wacker Thun - RTV Basel 22:27 (9:16). Kriens-Luzern - Endingen 31:27 (16:13). St. Otmar St. Gallen - Pfadi Winterthur 28:28 (17:13). BSV Bern - GC Amicitia Zürich 32:21 (16:12). Suhr Aarau - Kadetten Schaffhausen 27:25 (16:9).

Rangliste: 1. Kriens-Luzern 7/11 (209:180). 2. Suhr Aarau 7/10 (183:148). 3. Kadetten Schaffhausen 7/10 (217:191). 4. Pfadi Winterthur 6/9 (174:161). 5. St. Otmar St. Gallen 7/8 (205:201). 6. BSV Bern 7/7 (198:189). 7. Wacker Thun 7/7 (169:181). 8. RTV Basel 7/4 (161:185). 9. Endingen 6/1 (148:185). 10. GC Amicitia Zürich 7/1 (160:203).

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