Obwohl das Resultat das gleiche war, verlief die Schlussphase diesmal deutlich spannender. Fünf Tage zuvor hatten die Kadetten 54 Sekunden vor dem Ende zum 29:26 getroffen. Am Donnerstag mussten sie bis zuletzt um den Sieg gegen den Cupsieger zittern. Doch brachten die Winterthurer keinen erfolgversprechenden Abschluss mehr zu Stande, nachdem Flügelspieler Maximilian Gerbl gut eine Minute vor Schluss das 29:28 für die Schaffhauser erzielt hatte.

Damit blieb eine nicht mehr unbedingt erwartete Aufholjagd von Pfadi unbelohnt. In der 54. Minute lagen die Gäste noch 23:27 hinten, ehe Filip Maros rund anderthalb Minuten vor dem Ende das 28:28 gelang. Es war der erste Ausgleich der Winterthurer, die nie in Führung gelegen hatten, seit dem 8:8 nach 16 Minuten. Der Rückstand betrug maximal fünf Treffer.

Grossen Anteil am Erfolg der Kadetten hatte der in der 15. Minute eingewechselte Torhüter Simon Kindle, der zehn Schüsse parierte, wovon zwei Penaltys. Sehr stark spielten bei den Schaffhausern auch Regisseur Gabor Csaszar (10/6) und Aufbauer Luka Maros (8), die es zusammen auf 18 Tore brachten. Für Pfadi waren der Ende Saison zurücktretende Marcel Hess und Kevin Jud je siebenmal erfolgreich.

Somit deutet alles auf einen Final zwischen den Kadetten und Qualifikationssieger Wacker Thun hin. Die Berner Oberländer führen in der Serie gegen den BSV Bern Muri ebenfalls mit 2:0.