Das Duell zwischen dem Zweiten und dem Ersten in der Meisterschaft sah lange nach einer einseitigen Sache aus. Die Kadetten führten 18:11 und in der Pause 18:12. In der zweiten Halbzeit benötigten die Pfader, der Cupsieger der letzten Saison, nur vier Minuten, um auf 17:18 heranzukommen. Nach 39 Minuten glichen sie erstmals aus, und eine Minute danach gingen sie erstmals in Führung. Es war aber auch die Spielphase, in der sich die Kadetten von ihrem schwachen Start zur zweiten Hälfte erholten und es schafften, die Winterthurer nicht davonziehen zu lassen.

Bis zum Schluss der regulären Spielzeit war alles offen. Zarko Sesum brachte die Kadetten mit einem Penalty 20 Sekunden vor Schluss zum Stand von 30:30 in die Verlängerung. In diesen zusätzlichen zweimal fünf Minuten glückte den Kadetten ein Blitzstart. Sie legten drei Tore Vorsprung vor. Danach konnte Pfadi nie mehr ausgleichen. Der Ungar Gabor Csaszar mit zehn und Sesum mit acht Toren waren die erfolgreichsten Werfer der Kadetten. Für Pfadi trafen Kevin Jud neunmal, Filip Maros und Marvin Lier je sechsmal.

Die Kadetten und Schweizer Meister Wacker Thun werden sich am Sonntag, 17. März, in der Mooshalle Gümligen zum dritten Mal in einem Cupfinal gegenüberstehen. In den ersten beiden Finals in den Jahren 2012 und 2013 setzten sich jeweils die Thuner durch.

Pfadi Winterthur - Kadetten Schaffhausen 36:37 (30:30, 12:18) n.V.

SR Capoccia/Jucker. - Strafen: 7-mal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur, 6-mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen.

Pfadi Winterthur: Schulz/Schelling; Quni, Ott (3), Maros (6), Schönfeldt, Tynowski (4), Pecoraro, Dangers (5), Lier (6/1), Heer, Jud (9/3), Bräm, Cvetkovic, Brüngger, Schramm (3).

Kadetten Schaffhausen: Pilipovic/Stevanovic; Meister (3), Zehnder, Wanner, Küttel (4), Csaszar (10/2), Schopper, Beljanski (1), Gerbl (5), Sesum (8/2), Teubert, Schelker, Frimmel (3), Herburger (3).

Bemerkungen: 1:1 verschossene Penaltys.