Für ihren vierten Platz kassiert Sprunger ein Preisgeld von 18'750 Franken.

Gefeierte Siegerin in der ausverkauften Palexpo-Halle war die Australierin Edwina Tops-Alexander, die den Stechparcours mit ihrem bereits 16-jährigen kleinen Fuchs Itôt du Château in 40,40 Sekunden am schnellsten bewältigte. Zweiter in 41,64 Sekunden wurde der Spanier Sergio Alvarez Moya mit dem Schimmel Carlo, der seinen Vorsprung im Weltcup-Zwischenklassement weiter ausbaute. Den dritten Podestplatz schnappte Sprunger der Süddeutsche Hans-Dieter Dreher weg, der auf dem argentinischen Hengst Magnus Romeo in Schweizer Besitz erneut verblüffte.

Das Stechen knapp verpasst hat Olympiasieger Steve Guerdat auf seinem Goldpferd Nino des Buissonnets. Der Jurassier blieb im technisch schwierigen Normalkurs zwar ohne Fehler, überschritt aber die Zeitlimite knapp und musste sich einen Strafpunkt notieren lassen, was "nur" zu Rang 9 reichte. Auch Pius Schwizer schaffte die Barrage nicht. Sein Verdi patzte am Aussprung der Zweierkombination. Der Weltranglistenfünfte klassierte sich aber als schnellster Reiter mit vier Punkten im 11. Rang und ist mit insgesamt 38 Zählern der Qualifikation für den Weltcupfinal im Frühjahr in Göteborg äusserst nahe.

Weltcup-Springen in Genf: 1. Edwina Tops-Alexander (Au), Itôt du Château, 0/40,40. 2. Sergio Alvarez Moya (Sp), Carlo, 0/41,64. 3. Hans-Dieter Dreher (De), Magnus Romeo, 0/42,11. 4. Janika Sprunger (sz), Palloubet d'Halong, 0/42,88. - Die weiteren klassierten Schweizer: 9. Steve Gerdat, Nino des Buissonnets. 11. Pius Schwizer, Verdi. (SI)