Janick Kamber: «Der Abschied tut weh»

Nach ihrer Rückkehr am Dienstagmorgen traten die Schweizer U-17-Weltmeister noch auf dem Flughafen vor die Medien. Es ware eine emotionale Pressekonferenz. Und die Spieler überraschten ihre Trainer mit einem speziellen Geschenk.

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Janick Kamber

Janick Kamber

Keystone

Sie wurden sehnsüchtige erwartet, von Fans gleichermassen wie von den Medienschaffenden. Mit 60minütiger Verspätung wurde die Pressekonferenz der U17-Helden im Hotel Radisson beim Zürcher Flughafen Unique eröffnet. Es war eine rührige Angelegenheit.

Vorne auf der Bühne neben Trainer Dany Ryser, Platz, sowie Hansruedi Hasler, der technische Direktor des SFV, Peter Knäbel, Haslers Nachfolger, SFV-Präsident Peter Gilliéron und Kommunikationschef Pierre Benoit sowie die Spieler Frédéric Veseli, Janick Kamber und Bruno Martignoni, die alle drei Landesteile vertreten.

Allen Spielern und Trainern ist die Freude, aber auch die Müdigkeit anzusehen. Janick Kamber bekannte lächelnd: «Wir haben nichts geschlafen». Und Frédéric Veseli beendete seine Antwort auf die Frage, was sein bester Moment gewesen sei, mit Tränen: «Der Schlusspfiff des Fnals war der beste Moment meines Lebens. Die ganze Anspannung fiel weg und machte einer unglaublichen Freude Platz.»

Dany Ryser, auch er mit übernächtigtem Gesicht, ist voll des Lobes über seine jungen Spieler: «Sie haben ihre Aufgabe mit grosser Bravour gemeistert. Wir mussten praktisch nie schlichten, eingreifen oder korrigieren. Es hat mich beeindruckt, wie das Team selber funktioniert hat. Die Spieler waren so diszipliniert, und machten alles, dass wir erfolgreich sein konnten. Der Staff und die Spieler haben Geschichte geschrieben. Die Spieler können auf ihre Visitenkarte Weltmeister schreiben und das bleibt man ein Leben lang».

Janick Kamber ehrte darauf im Namen seiner Kollegen Coach und Assistenztrainer Roger Meichtry mit einem Geschenk: «Die beiden haben ja nie ein richtiges Liibli bekommen. Schon gar kein Weltmeisterliches. Deshalb schenken wir Ihnen eines mit einem Stern darauf, in der Hoffnung, es mögen weitere folgen.» Kamber sagte auch: «Der Abschied tut weh.».

Der Solothurner Coach und auch Roger Meichtry waren sichtlich gerührt. Es sei für ihn, Ryser, eine Freude gewesen, so heimzukehren: «Ich bin sehr glücklich über diesen Empfang. Das hat Spass gemacht und hat sehr gut getan. Bin froh und glücklich, dass alle gesund wieder zurück sind. Wenn man diesen Pokal dabei hat, dann ist man natürlich umso glücklicher. Es waren vier wunderbare, tolle, aber auch intensive und nicht immer einfache Wochen hinter sich». (cls)

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