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Ivan Benito liebt Prinzessinnen

Der FC-Aarau Goalie schwebt im siebten Himmel - umgeben von nix als Frauen. Die jüngste ist gerade mal vier Tage alt. Töchterchen Elisa Angelina.

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Ivan Benito

Tele M1

Manchmal schreibt das Leben doch die schönsten Geschichten. Für Ivan Benito (32) zum Beispiel.

Einst hatten sie ihn gar nicht gern, den «Hexer» des FC Aaraus. Das war 2004, als er sich nach Saisonende die Schulter verletzte. Monate lang war er klublos, verdingte sich da und dort und bezog Arbeitslosengeld. erst im Herbst 2006 kehrte er mit seiner Frau Angela und der erstgeborenen Tochter Livia nach Aarau zurück, ausgerechnet zum FC Aarau. Der Klub, bei dem er 19 Jahre gespielt hatte, ehe Triner Alain Geiger einem Konkurrenten den Vorzug gab. Der nahm ihn erst nur, weil keine valable Alternative zur Verfügung stand. Doch seit knapp drei Jahren zeigt er in Aarau, dass er hält, was er hält.

Vom Arbeitslosengeld gelebt

Seine Frau Angela sagte in einem Interview mit dem Sport-Magazin 2009: «Fussball ist so unberechenbar. Vor drei Jahren lebten wir von 5000 Franken Arbeitslosengeld. Ivan musste betteln, um in Aarau überhaupt mittrainieren zu können. Von einem Vertrag konnte er nur träumen.»

Sie ist überzuegt, dass «Ivan jetzt dafür belohnt wird, dass er nie aufgegeben hat.Viele Leute glauben, er sei arrogant und aggressiv, nur weil er als Goalie manchmal entschlossen einsteigt. Das Gegenteil ist der Fall. Ivan ist der aufmerksamste und liebevollste Partner.»

Am 4. Januar wurde der Goalie zum zwieten Mal Vater: Elisa Angelina heisst das neue Familienmitglied. Damit ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen: «Ich hoffe, es wird ein weiteres Mädchen. Ich liebe Prinzessinnen. Und Ivan liebt sie auch. Über alles.» (cls)