Das schlechteste Team der NHL bezwang zu Hause den letztjährigen Stanley-Cup-Finalisten Pittsburgh Penguins 3:2 nach Penaltyschiessen.

Fünfmal hatte Streit wegen einer Schulterverletzung pausieren müssen, fünfmal verloren die Islanders. Zuvor waren sie viermal in Serie siegreich geblieben. Der Berner Verteidiger hatte allerdings, was die Statistik betrifft, nur wenig Einfluss aufs Spiel -- er stand bei keinem einzigen Treffer auf dem Eis. Mit 23:41 Minuten erhielt er die drittmeiste Einsatzzeit in seinem Team.

Die Islanders gingen durch Chris Campoli (12.) und Frans Nielsen (34.) zweimal in Führung, den Penguins gelang jeweils noch im gleichen Drittel der Ausgleich. Im Penaltyschiessen verwerteten beim Heimteam sowohl Nielsen als auch Jeff Tambellini ihre Versuche, während Pittsburghs Superstars Jewgeni Malkin und Sidney Crosby, die in der Torschützenliste die Ränge 1 und 3 einnehmen, den Puck nicht an Islanders-Goalie Joey MacDonald vorbeibrachten. Somit avancierte Nielsen zum Matchwinner der New Yorker, trug er doch mit dem zweiten Assist auch massgeblich zum 1:0 bei. Sean Bergenheim liess sich ebenfalls zwei Skorerpunkte gutschreiben.

Pittsburgh gelang auch mit dem Trainerwechsel -- für den entlassenen Michel Therrien stand erstmals Dan Bylsma an der Bande -- nicht der Befreiungsschlag. Die Penguins sind derzeit in der Eastern Conference nur im 10. Rang klassiert.