Kunstturnen

Ilaria Käslin tritt zurück

Die Tessinerin Ilaria Käslin ist die bekannteste Schweizer Kunstturnerin, die ihre Karriere beendet

Die Tessinerin Ilaria Käslin ist die bekannteste Schweizer Kunstturnerin, die ihre Karriere beendet

Die dreimalige EM-Vierte Ilaria Käslin beendet ihre Karriere. Neben der 22-jährigen Tessinerin treten drei weitere Schweizer Spitzenkunstturner zurück.

Käslin verpasste bei Europameisterschaften eine Medaille dreimal knapp. 2016 in Bern und 2019 in Stettin belegte sie an ihrem Paradegerät, dem Schwebebalken, den 4. Platz. Bei der Heim-EM fehlten zu Bronze 0,033 Punkte, drei Jahre später waren es mit 0,067 Zähler nur wenig mehr. In Bern wurde Käslin auch mit dem Team Vierte. Insgesamt nahm sie an sechs Welt- und sieben Europameisterschaften statt. Am Eidgenössischen 2019 kürte sie sich zur Turnfestsiegerin.

Eigentlich hätte Käslin in diesem Jahr noch an den Europameisterschaften in Paris und als Reserve an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen wollen. Das Coronavirus machte ihr einen Strich durch die Rechnung: "In der fast zweimonatigen Zwangspause fällte ich den Entscheid, meine Karriere nicht mehr zu verlängern. Dafür fehlt mir die Kraft und der Wille." Seit eineinhalb Jahren studiert Käslin im Fernstudium Psychologie.

Wie Käslin gaben auch Thea Brogli (20), Fabienne Studer (18) und Marco Rizzo (27) ihren Rücktritt bekannt.

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