Leichtathletik

Hürdensprinter David Oliver könnte in Zürich Weltrekord laufen

Tyson Gay

Tyson Gay

Zwar musste auch „Weltklasse Zürich“ in den letzten Tagen einige Absagen hinnehmen. Doch die Besetzung am Donnerstagabend im ausverkauften Letzigrund verspricht Leichtathletik vom Feinsten.

An den letzten beiden Meetings der Diamond League in Stockholm und London geizten die Stars mit Topleistungen, einzig Tyson Gay (USA) über 100 m und Hürdensprinterin Priscilla Lopes-Schliep (Ka) gelangen Jahresweltbestmarken. Es war zu spüren, dass sich die Saison dem Ende entgegen neigt. Allerdings machen nicht nur Rekorde und Bestleistungen die Faszination der Leichtathletik aus, sondern auch spannende Wettkämpfe. Und solche dürfte es in Zürich einige zu sehen geben.

Beim ersten von zwei Finals der Diamond League werden in 16 Disziplinen die Gewinner im Diamond Race erkoren, wobei in zehn Disziplinen die Entscheidung noch offen ist. Bereits als Gesamtsieger fest stehen der angeschlagene Walter Dix (USA/200 m), Jeremy Wariner (USA/400 m) und David Oliver (USA/110 m Hürden) sowie Carmelita Jeter (USA/100 m), Nancy Jebet Langat (Ken/1500 m) und Kaliese Spencer (Jam/400 m Hürden).

Für das Highlight des Abends könnte Hürdensprinter David Oliver verantwortlich zeichnen. Der 28-jährige Olympia-Dritte hat heuer schon mehrmals bewiesen, dass er den Weltrekord des Kubaners Dayron Robles in den Beinen hat. In Paris näherte er sich diesem mit 12,89 Sekunden bis auf zwei Hundertstel, zuvor war er 2010 bereits 12,99, 12,93 und 12,90 gelaufen. Eine Extra-Motivation dürfte ihm die Tatsache geben, dass fünf der 25 im Letzigrund aufgestellten Weltrekorde über 110 m Hürden erzielt wurden.

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