Leichtathletik

Hürdenläuferin Urech Vierte im Weltklassefeld

Urech belegte den hervorragenden 4. Rang in einem absoluten Weltklassefeld über 100 m Hürden.

Lisa Urech

Urech belegte den hervorragenden 4. Rang in einem absoluten Weltklassefeld über 100 m Hürden.

Hürdensprinterin Lisa Urech liess ihren Worten Taten folgen. Die Emmentalerin verbesserte ihre eigene Bestmarke um drei Hundertstel.

Urech belegte mit hervorragenden 12,81 den 4. Rang in einem absoluten Weltklassefeld über 100 m Hürden. Bereits nach dem Meeting in Luzern hatte die 21-Jährige angekündigt, in Zürich "einen rauslassen zu wollen". Dies ist ihr vollauf geglückt. Zum Schweizer Rekord von Julie Baumann fehlen ihr nur noch fünf Hundertstel. Den Sieg sicherte sich Priscilla Lopes-Schliep aus Kanada mit 12,53.

Ebenfalls sehr stark präsentierte sich die Tessiner Weitspringerin Irene Pusterla. Sie belegte mit 6,70 m den 3. Rang.

Die Schweizer Rekordhalterin musste sich im Letzigrund lediglich der Weltmeisterin Brittney Reese (6,89) und der Russin Lujdmila Koltschanowa (6,73) geschlagen geben. An den Europameisterschaften in Barcelona hätte Pusterla mit ihrer erzielten Weite von Zürich den 4. Rang belegt.

Von den starken Leistungen der Frauen liess sich auch die Männer anstecken. Die Schweizer Sprintstaffel lief zum dritten Mal innerhalb eines Jahres unter 39 Sekunden. Pascal Mancini, Aron Beyene, Reto Amaru Schenkel und Marc Schneeberger belegten in 38,81 Sekunden Rang 5. Schneeberger hatte zuvor seine Saisonbestzeit über 200 m auf 20,55 Sekunden verbessert und kam bis auf 9 Hundertstel an seine persönliche Bestmarke heran.

Den grössten Applaus erhielt einer, der seine Leistung bereits vor dem Meeting erbracht hatte, aber gleichwohl im Wettkampftenu erschien. Der Marathon-Europameister Viktor Röthlin holte im Letzigrund die Ehrenrunde nach, die ihm nach dem Stadtmarathon in Barcelona verwehrt geblieben war.

Im 100-m-Lauf des Vorprogramms legte Reto Amaru Schenkel in 10,58 Sekunden (GW 0,9 m/s) die beste Zeit eines Schweizer Trios in die Bahn. Der Sieg bildete für den Zürcher eine Genugtuung. An den Schweizer Meisterschaften hatte er nach einem Fehlstart im Vorlauf nicht in die Entscheidung eingreifen können.

EM-Teilnehmer Fausto Santini verfehlte im Vorlauf über 400 m Hürden mit 51,68 Sekunden seine persönliche Bestleistung um sechs Zehntel.

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