Ottmar Hitzfeld
Hitzfeld tippt auf Spanien als Fussball-Weltmeister

Im Kopf hat Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld das WM-Kader mehr oder weniger zusammen. Sein Favorit für die WM-Trophäe steht auch schon fest: Es ist Spanien. Der Schweiz räumt er nur geringe Chancen ein.

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Hitzfelds Equipe testet in Sitten gegen Costa Rica

Hitzfelds Equipe testet in Sitten gegen Costa Rica

Keystone

Wer wird in Südafrika Fussball-Weltmeister. «Ich tippe ein bisschen auf Spanien», sagte der Schweizer Nationalcoach am Donnerstagabend anlässlich des Promi-Talk von Radio Argovia im Restaurant Einstein in Aarau. Dass Spanien in der gleichen Gruppe ist wie die Schweiz, bedeute für Hitzfeld nicht, dass seine Elf bereits in der Qualifikation hängen bleibt. Es qualifizieren sich schliesslich die beiden Besten für die Achtelfinals.

Und genau das erwartet Hitzfeld von seinem Team. «Ich rechne damit, dass wir das Achtelfinal erreichen. Wenn wir im Achtelfinal sind, dann würden wir gerne auch in den Viertelfinal kommen. Wir werden es Stück für Stück nehmen», so Hitzfeld. Dazu müsse die Elf aber eine Topleistung bringen und auch etwas Glück haben.

Schweiz wird eher nicht Weltmeister

Dass die Schweiz Weltmeister wird, ist für Hitzfeld allerdings so gut wie ausgeschlossen. Die Chance sei 0,4 Prozent, meinte der Nati-Trainer mit Verweis auf den Castrol-Index. Er sei eben bodenständig und habe auch ein bisschen Mathematik studiert, begründete er die Prognose.

Speziell wäre es für Hitzfeld, wenn die Schweiz gegen Deutschland spielen würde. Hitzfeld hat dieses Szenario bereits durchgerechnet. Dies wäre frühestens im Halbfinal möglich. «Ich weiss nicht, ob Deutschland dann noch dabei ist», meinte Hitzfeld.

21 bis 22 Spieler stehen fest

Hitzfeld freut sich insbesondere auf das Spiel gegen das «grosse Spanien». Spanien ein Bein zu stellen, das wäre für ihn eine super Sache. «Davon träume ich ein bisschen.»

Wer er auf die Reise nach Südafrika mitnimmt, steht für den Coach auch schon weitgehend fest. «Von den 23 sind 21 bis 22 Spieler ziemlich klar.» Bei der Auswahl der Spieler setze er auf eine gewisse Erfahrung. Zudem auf Spieler, die bei der Qualifikation erfolgreich waren, die viel dazu beigetragen haben, dass die Schweiz nach Südafrika fährt. Dazu komme die aktuelle Formkurve.

Ob auch Hakan Yakin mitfahren wird, da wollte sich Hitzfeld nicht auf die Äste hinaus wagen. «Er ist auf der Liste jener Spieler, die in Frage kommen». Klar ist für ihn: Die 14 bis 15 Key-Player müssen die besten Spieler des Landes sein.

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