Nationalmannschaft

Hitzfeld gibt Barmettler, Ziegler und Schwegler eine Chance

Schwegler und Senderos

Schwegler und Senderos

Die Schweizer Nationalmannschaft tritt am Samstag im Testspiel gegen Norwegen mit ungewohnter Formation an.

Gegenüber dem letzten WM-Ausscheidungsspiel gegen Israel (0:0) kommt es in Genf teils zwangsläufig, teils freiwillig gleich zu sechs Änderungen in der Startaufstellung. Für Marco Wölfli kehrt der damals kranke Diego Benaglio ins Tor zurück. In der Abwehr will Hitzfeld dem jungen FCZ-Meisterspieler Heinz Barmettler (für Abwehrchef Stéphane Grichting) neben Philippe Senderos eine erste Einsatzchance gewähren. Als linker Aussenverteidiger darf sich Sampdoria-Söldner Reto Ziegler (für den verletzten Christoph Spycher) weitere Sporen abverdienen.

Im Mittelfeld schiebt Hitzfeld den bisherigen Stammsechser Gökhan Inler auf die rechte Seite und lässt Pirmin Schwegler auf dessen Position agieren. Auf der rechten Seite muss sich Inler gegen Rückkehrer Valon Behrami behaupten, der nach seiner einjährigen Nationalmannschaftspause im Verlauf der Partie sein Comeback feiern wird.

Im Angriff erhält Eren Derdiyok (für den nicht aufgebotenen Blaise Nkufo) eine weitere Chance von Beginn weg, nachdem er gegen Israel nicht reüssieren konnte und zuvor lediglich als torgefährlicher Joker überzeugt hatte. "In der zweiten Halbzeit wird Albert Bunjaku zu seinem Debüt gelangen", kündigte Hitzfeld gestern an. Im weiteren Verlauf hat er dann auch noch Einsätze für die beiden Degen-Brüder Philipp und David, sowie für Marco Streller vorgesehen.

Testländerspiel in Genf (Samstag, 17.45 Uhr): Schweiz - Norwegen. Die wahrscheinlichen Startformationen. Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner, Senderos, Barmettler, Ziegler; Inler, Schwegler, Huggel, Barnetta; Frei, Derdiyok. -- Ersatz: Wölfli; Philipp Degen, von Bergen, Grichting; Behrami, David Degen, Fernandes; Bunjaku, Streller. -- Verletzt: Spycher.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1