NHL

Hiller mit starker Leistung in Philadelphia

Mark Streit (l.) in Aktion

Mark Streit (l.) in Aktion

In der National Hockey League hat Mark Streit mit den New York Islanders auch das dritte Spiel verloren. Das Team aus Uniondale unterlag den Boston Bruins mit 3:4 nach Penaltyschiessen.

Schon in den ersten zwei Partien der Islanders war nach 60 Minuten noch keine Entscheidung gefallen. Gegen Ottawa zogen sie bereits in der Verlängerung den Kürzeren, gegen Pittsburgh resultierte die Niederlage ebenfalls nach dem Shootout. In Boston hätte die Equipe von Headcoach Scott Gordon gewinnen müssen. Nach zwei Dritteln führte sie 3:0. Mark Streit hatte zu Radek Martineks 2:0 einen Assist gegeben. Doch zwischen der 52. und der 58. Minute kassierten die Islanders drei Gegentreffer und den Ausgleich. In der finalen Nervenprobe sorgte Marc Savard, der in der Lockout-Saison für Bern und Thurgau gespielt hatte, zu Gunsten der Bruins für den Unterschied.

Jonas Hiller war im Penaltyschiessen mehr Erfolg beschieden. Der Appenzeller Goalie konnte beim Auswärtssieg gegen die Philadelphia Flyers alle drei gegnerischen Versuche abwehren. Während des Spiels waren ihm 33 Paraden gelungen. Er musste sich nur in Unterzahl durch Mike Richards (14.) und Chris Pronger (34.) bezwingen lassen. Noch mehr als Hiller stand dessen Teamkollege Teemu Selänne im Mittelpunkt. Der finnische Starstürmer erzwang mit seinen beiden Toren die Overtime -- das zweite schoss er 16 Sekunden vor der Schlusssirene -- und im Penaltyschiessen reüssierte nur er. In den Reihen der Ducks kam ausserdem Luca Sbisa zum Einsatz, er durfte gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber für rund 13 Minuten aufs Eis.

Spielpraxis sammelte auch Yannick Weber. Der Berner Verteidiger musste mit Montreal eine 2:3-Auswärtsniederlage gegen die Edmonton Oilers einstecken, obwohl sich die Canadiens ein klares Chancenplus erarbeitet hatten (35:19 Schüsse). Die "Habs" scheiterten immer wieder am russischen Keeper Nikolai Chabibulin. Und nachdem sie bis zur Spielmitte mit 0:3 in Rückstand geraten waren, lancierten sie die Aufholjagd zu spät. Weber verliess das Feld mit einer Minus-1-Bilanz.

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