Klinsmann, der als Trainer das US-Team ins Achtelfinale der Fussballweltmeisterschaft in Brasilien geführt hatte, gehe "jede Sekunde mit dem Spiel mit", sagte sie der Zeitung "Bild am Sonntag". Sogar Freunde von ihr, die früher nie Fussball geschaut hätten, seien plötzlich beim Public Viewing gewesen.

Klinsmann sei ein Trainer, der in den USA, wo Fussball lange Zeit keinen hohen Stellenwert hatte, verstanden würde. "Er verkauft den Amerikanern diesen Sport", sagte Clinton. "Wir werden auch immer besser." Klinsmann wurde 1990 als Spieler Weltmeister und trainierte während des "Sommermärchens" 2006 bei der WM in Deutschland die Nationalelf.

Die frühere US-Aussenministerin will am Sonntag in Berlin ihr neues Buch "Entscheidungen" (Originaltitel: "Hard Choices") vorstellen. Darin blickt sie auf ihre Zeit als Aussenministerin der ersten Regierung von US-Präsident Barack Obama 2009 bis 2013 zurück.

Zuvor war sie Senatorin von New York und als Ehefrau von Präsident Bill Clinton als First Lady der USA gewesen. Eine neuerliche Bewerbung für die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei bei der Wahl 2016 hat die 66-Jährige bislang offen gelassen.