Ronaldo
Heute ist in Madrid Ronaldo-Tag - 80'000 Fans kommen, um ihn zu bejubeln

Heute wird Cristiano Ronaldo im Bernabéu vorgestellt. Die Hysterie in Madrid kennt keine Grenzen. Das Aufgebot an Security-Kräften ist so gross, wie wenn Barcelona als Gegner zum «Clásico» in Madrid weilt. Klar sind nur zwei Daten: Um 19 Uhr wird das Stadion geöffnet, um 21 Uhr betritt Ronaldo im Real-Dress die Arena.

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Ronaldo in Madrid

Ronaldo in Madrid

Keystone

Cristiano Ronaldo landete am Montagmittag mit einem Privatjet in der spanischen Hauptstadt. Erwartet wurde der teuerste Fussballer der Welt schon von zahlreichen Offiziellen seines neuen Klubs Real Madrid, samt mehreren Leibwächtern und vier Limousinen.

Um einen Massenansturm der Fans zu vermeiden, landete Ronaldo nicht etwa auf dem Flughafen Barajas, sondern auf dem Militärstützpunkt Torrejón de Ardoz - wie sonst auch König Juan Carlos zu Flügen startet. Mit an Bord waren Ronaldos Mutter Maria Dolores, seine drei Geschwister, sein Manager und sein Koch.

Im Eiltempo ginges dann in eine Privatklinik, wo sich der 141-Millionen-Franken-Einkauf der abschliessenden medizinischen Prüfung unterzog. Mit einem Lächeln und dem Daumen nach oben signalisierte er danach: Alles okay. Die rund 100 Fans, die den Weg in die Klinik finden, jubelten ihm zu.

Vor dem Santiago-Bernabéu-Stadion, wo am Abend um 21 Uhr Ronaldos Vorstellung im Dress der «Königlichen» ansteht, haben sich bereits lange Schlangen gebildet. Bis zu 80 000 Fans werden zu der Show erwartet. So eine Masse konnte nur etwa Fussballgott Diego Armando Maradona bei seiner Vorstellung in Neapel 1984 bewegen. Bei Kaká kamen 50 000 Fans, bei Ronaldo sollen es mindestens 80 000 werden. Da sind die Aufmärsche bei Ronaldinho bei Milan (rund 40 000 Fans) oder Thierry Henry in Barcelona (rund 30 000 Fans) ein Klacks dagegen.

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