Nach Pius Schwizer im Eröffnungsspringen liess sich Guerdat in der St. Jakobshalle als zweiter einheimischer Sieger bei der Basler CSI-Premiere feiern. Nebst dem Luzerner Niklaus Rutschi kamen im Jagdspringen auch der Basler "Altmeister" Walter Gabathuler mit Miss Kentucky (4.) und die aufstrebende Berner Arzttochter Jane Richard mit Jalla de Gaverie ((6.) ins Preisgeld.

Im Stechen bewies der vierfache Olympiasieger Ludger Beerbaum mit dem Oldenburger Hengst Couleur Rubin seine Klasse. Keiner wendete in der Barrage des mit 80'000 Fr. dotierten Events so eng und so gekonnt wie der 46-jährige Deutsche.

Beerbaum wurde für seinen präzisen Klasseritt mit 20 000 Franken Sieggeld belohnt und verwies den Holländer Harrie Smolders mit Powerfee um zwei Zehntelssekunden auf den Ehrenplatz. Überraschend als bester Schweizer rückte Philipp Züger aus Galgenen mit Liatos als Fünfter ins Rampenlicht. Der Doppel-Europameister der Jungen Reiter von 2008 klassierte sich vor seinen reputierten Landsleuten Steve Guerdat/Ferrari (9.), Beat Mändli/Louis (10.), Urs Fäh/Levi (14.) und Niklaus Schurtenberger/Cantus (15.), die ebenfalls das Stechen des für die Weltrangliste zählenden Springens der grossen Tour erreichten, aber in der Barrage je einmal scheiterten.