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Grosse Schweizer Delegation in Lausanne

Die Schweiz ist an den Jugend-Winterspielen in Lausanne in 15 Disziplinen am Start (links im Bild Maskottchen Yodli)

Die Schweiz ist an den Jugend-Winterspielen in Lausanne in 15 Disziplinen am Start (links im Bild Maskottchen Yodli)

Die Schweiz geht an den Olympischen Jugend-Winterspielen (YOG) in Lausanne in 15 von 16 Disziplinen auf Medaillenjagd.

Insgesamt messen sich in den kommenden Tagen 112 Schweizer Nachwuchsathletinnen und -athleten aus 21 Kantonen mit der internationalen Konkurrenz.

Der Eishockeyverband stellt mit je einem Team pro Geschlecht mehr als ein Drittel der Schweizer Delegation, die so gross ist wie nie zuvor. Als Gastgeberland profitiert die Schweiz davon, dass sie mehr Quotenplätze erhalten hat. 2012 in Innsbruck umfasste das Aufgebot 26, 2016 in Lillehammer 48 Athletinnen und Athleten. In der Endabrechnung resultierten für den Schweizer Nachwuchs neun, respektive zwölf Medaillen.

Dass eine Teilnahme an Jugend-Winterspielen noch lange keine Garantie für eine internationale Sportkarriere ist, scheint logisch. Die Statistik zeigt, dass jeder zehnte Schweizer Teilnehmer später mindestens einmal auch an Olympischen Winterspielen dabei war. Mit der Ski-Freestylerin Mathilde Gremaud gelang es einer sogar, an Olympischen Spielen eine Medaille zu gewinnen. Die Freiburgerin holte 2018 in Pyeongchang im Slopestyle Silber, nachdem sie zwei Jahre zuvor an den Jugendspielen in Lillehammer Sechste geworden war.

Olympische Jugendspiele dienen jeweils auch als Testlauf für innovative Entwicklungen in diversen Sportarten. So werden in Villars erstmals Skitourenrennen ausgetragen. Im Eishockey findet neben dem Turnier mit traditionellem Modus auch ein 3-gegen-3-Turnier mit gemischten Nationalitäten statt.

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