Gregory Rast musste gelbes Trikot abgeben

Frantisek Rabon

Frantisek Rabon

Nach dem Mannschaftszeitfahren trägt der Prolog-Sieger Frantisek Rabon wieder das Leadertrikot der Tour de Romandie.

Für Gregory Rast ging der Traum im gelben Trikot nach nur 5 km des über 14,8 km führenden Mannschaftszeitfahrens in Yverdon zu Ende. Der Zuger, der an den beiden vorangegangenen Tagen grosse Efforts geleistet hatte, verspürte die Anstrengungen und vermochte seinen Teamkollegen von Astana nicht mehr zu folgen. Rast fiel im Gesamtklassement deutlich zurück, trägt aber wenigstens noch das grüne Leibchen des punktbesten Fahrers.

Auch andere Fahrer fanden sich auf der kurvenreichen, für diese Art Prüfung nicht unbedingt geeigneten Strecke nicht zurecht. Oscar Freire beispielsweise, der Etappensieger vom Donnerstag in La Chaux-de-Fonds, erwies sich für den Rabobank-Teamleader Denis Mentschow (Russ) als Bremsklotz. Und bei Silence-Lotto blieben Cadel Evans (Au) und Philippe Gilbert (Be) klar von den besten Schlusszeiten entfernt.

Während geraumer Zeit hielt das Team Saxo Bank mit Olympiasieger Fabian Cancellara die beste Schlusszeit. Dann waren aber Caisse d'Epargne mit Alejandro Valverde und vor allem das Team High Road-Columbia noch schneller. Dank dessen Sieg eroberte Frantisek Rabon das Leadertrikot zurück. Der Tscheche hatte es schon nach seinem Sieg im Prolog für 24 Stunden getragen. Rabon weist lediglich eine Sekunde Vorsprung auf Lars Ytting Bak (Dä) auf und zeigte sich in einer ersten Reaktion skeptisch, ob er die Führung im Gesamtklassement in der schwierigen Etappe vom Samstag verteidigen könne.

Meistgesehen

Artboard 1