WM-Bewerbung

Good News für europäische WM-Kandidaten

FIFA-Präsident Sepp Blatter

FIFA-Präsident Sepp Blatter

Nach Südafrika in diesem Sommer und Brasilien 2014 könnte die Fussball-WM im Jahr 2018 nach Europa zurückkehren.

FIFA-Präsident Sepp Blatter hat in Madrid erklärt, dass diskutiert werde, für die Vergabe des WM-Turniers im Dezember nur europäische Kandidaten zuzulassen.

Am 3. Dezember 2010 werden in Zürich die beiden Weltmeisterschaften 2018 und 2022 vergeben. Russland, England, Spanien/Portugal, Holland/Belgien, Australien, Japan und die USA wollen sich für die Austragung dieser Turniere bewerben, Südkorea, Indonesien und Katar nur für 2022. Die Bewerbungsdokumente müssen Ende Mai bei der FIFA abgegeben werden.

"Derzeit gibt es eine Bewegung unter den Kandidaten dahingehend, dass es eine gute Lösung wäre, wenn es für 2018 nur europäische Bewerber geben würde. Es ist noch nicht definitiv entschieden, aber das ist die Idee", sagte Blatter bei einer Pressekonferenz diplomatisch.

Blatter machte in Madrid den einst von ihm kritisierten Doppel-Ausrichtern Hoffnung. "Die Geschichte hat gezeigt, dass die von zwei Ländern veranstalteten Europameisterschaften 2000 und 2008 Erfolge waren", sagte Blatter in Erinnerung an die Turniere in Belgien/Holland 2000 und Österreich/Schweiz 2008. Die WM wurde bisher nur 2002 in Südkorea und Japan von zwei Gastgebern ausgerichtet.

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