Champions League

Goldgrube Champions League - auch für den FCZ

Fans vor FCZ-Ticketshop

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Vorhang auf zum Milliardenspiel: Am Dienstag beginnt die Gruppenphase der Champions-League. In der Saison 2009/2010 werden insgesamt 1,09 Milliarden Euro, knapp 1,6 Milliarden Franken ausgeschüttet.

Die Gleichung für die Klubs - von Real Madrid über Bayern München bis zum FC Zürich - ist ganz einfach: wer in der fussballerischen Königsklasse die meisten Millionen abschöpft, hat in der nationalen Meisterschaft die Chance, die Konkurrenz zu distanzieren.

Die Europäische Fussball-Union (UEFA) hat die Preisgelder noch einmal hochgesetzt. Allein für die Qualifikation erhält jeder der 32 Vereine 3,8 Millionen Euro (Vorjahr: 3,0). Pro Spiel, zu dem ein Klub antritt, gibt es 550 000 Euro (Vorjahr: 400 000), was bei sechs Spielen weitere 3,3 Millionen Euro, also rund 5 Millionen Franken macht.

Pro Sieg kommen noch einmal 800 000 Euro (600 000) hinzu, bei Unentschieden die Hälfte. Das Achtelfinale bringt noch einmal 3,0 Millionen (2,2), das Viertelfinale 3,3 (2,5), das Halbfinale 4,0 (3, 0). Der Gewinner der Champions League kassiert neun Millionen Euro (7,0), der Verlierer immerhin noch 5,2 (4,0). Die Goldgrube Champions League macht ihrem Namen eben alle Ehre. Und nicht zu vergessen: Die lukrativen Einnahmen der Klubs aus Marketing/Merchandising und dem Ticketverkauf.

Der Sport-Informations-Dienst (SID) veröffentlichte offizielle Zahlen der UEFA aus der letzten Saison: Bayern München - im Viertelfinale am späteren Sieger FC Barcelona klar gescheitert - hat 34,566 Millionen Euro verdient, davon allein aus dem Marketingpool 21,466. Zum Vergleich: Der Champions-League-Triumphator Barcelona bekam "nur" 30,968 Millionen Euro, weil sein Marketingpool-Anteil nur 8,168 Millionen Euro betrug.

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