Die Golden State Warriors sind erfolgreich in die Finalserie von Nordamerikas Basketballliga NBA gestartet. Im ersten Final der Klubgeschichte seit 1975 gewannen die Kalifornier gegen die Cleveland Cavaliers mit 108:100 nach Verlängerung. In der lautstarken Oracle Arena von Oakland lieferten sich beide Teams eine packende Partie. Als der Wurf von Clevelands Iman Shumpert mit der Schlusssirene der regulären Spielzeit an der Ringkante landete, musste zum sechsten Mal in der Geschichte der NBA-Finals ein Auftakt-Match in der Verlängerung entschieden werden.

Hier erwiesen sich die Warriors, angeführt von Stephen Curry (26 Punkte) und Klay Thompson (21), als klar überlegen, während Cleveland erst neun Sekunden vor Spielende durch LeBron James die einzigen Punkte markierte. Der Superstar der Gäste stellte mit 44 Zählern zwar eine persönliche Final-Bestmarke auf, verliess dennoch enttäuscht die Arena. Bitter ist für die Cavaliers zudem der Verlust von Kyrie Irving. Der Allstar hatte sich in der Verlängerung am bereits zuvor entzündeten linken Knie verletzt und humpelte vom Parkett. Ob er im zweiten Finalspiel am Sonntag dabei sein kann, ist ungewiss.