Das Duo wiederholte somit den 5000-m-Doppelsieg aus dem Jahr 2014. Vor zwei Jahren hatten die beiden im Hinblick auf die Paralympics in Rio auf eine Teilnahme verzichtet.

"Einen Titel zu gewinnen ist immer schön, auch wenn die Starterfelder hier klein sind und es dadurch etwas an der Konkurrenz fehlt", sagte Schär. Die Frau aus Kriens überrundete im Jahn-Sportpark Berlin das gesamte Feld mit den Schweizerinnen Alexandra Helbling (4.) und Patricia Keller (5.), die in der Vierer-Verfolgergruppe überraschend den Gegnerinnen die Vorfahrt lassen mussten.

Auch Hug geriet nie in Gefahr, sich mit Silber oder Bronze zufriedengeben zu müssen. Der 5000-m-Weltmeister aus Nottwil gewann den Spurt überlegen.

Weniger zufrieden war hingegen die doppelt unterschenkelamputierte Sprinterin Abassia Rahmani aus Winterthur nach ihrem 100-m-Final. 2016 hatten 14,78 Sekunden zu Bronze gereicht, diesmal ergaben 13,90 Platz 4. "Es wäre mehr möglich gewesen", sagte Rahmani. "Ich zeigte den schlechtesten Start dieser Saison."